Auf festen Dauerbeeten stehen meist zwei bis vier Kulturen pro Jahr. Durch Satzstaffelung – das gestaffelte, wiederholte Aussäen – wird kontinuierlich geerntet und Leerzeiten werden vermieden. Mischkultur, Gründüngung, Mulch und durchdachte Fruchtfolgen halten den Boden gesund und die Arbeit in Schach.
Typische Werkzeuge & Techniken
- Einachsschlepper: Leicht und wendig, fräst den Boden oder mulcht Gründüngung – ohne schwere Verdichtung.
- Handwerkzeuge: Speziell für enge Beete entwickelt – z. B. Pflanzlochsetzer, Sterngrubber, schnelle Hacken.
- Bodenverdunkelung: Mit Silofolie werden Beikräuter unterdrückt und Flächen ohne Umgraben neu bestellt.
- Roller-Crimper-Methode: Deckfrüchte werden gequetscht statt eingearbeitet – etwa Zucchini in Roggenmulch.
Vielfalt als Prinzip
Die meisten Betriebe führen 30 bis 50 Kulturen, oft mit alten Sorten und Raritäten. Das streut Risiko, bedient die Direktvermarktung und erhält die Sortenvielfalt. Verkauft wird streng saisonal – ressourcenschonend und ohne aufwendige technische Anlagen.







