Worauf es ankommt
- Direktvermarktung: Ohne Zwischenhandel bleibt ein größerer Anteil des Verkaufspreises im Betrieb.
- Planung & Effizienz: Kurze Laufwege, durchdachte Beetbelegung und Satzstaffelung sparen Arbeitszeit – der größte Kostenfaktor.
- Anbauen, was verkauft wird: Bedarfsorientiert produzieren statt auf Spekulation – das reduziert Verluste.
- Kooperation: Gemeinsame Lagerung, Logistik oder Vermarktung mehrerer Betriebe senkt Kosten (siehe Studien unten).
“In der Marktgärtnerei kann mit vergleichsweise geringen Investitionen ein zufriedenstellendes Einkommen erwirtschaftet werden. Möglich wird das durch die hohe Produktivität und Vielfalt auf kleiner Fläche und die Steigerung der Wertschöpfung durch Direktvermarktung an interessierte Kunden. Der größte Kostenfaktor sind die Arbeitskosten; diese lassen sich durch ein durchdachtes Design der Flächen, Wege und Arbeitsprozesse begrenzen. Um ausgewogen zu wirtschaften, braucht es viel Wissen und Erfahrung sowie das Interesse, „die Zahlen“ (Erlöse und Kosten) im Blick zu haben. Die Marktgärtnerei ist also wissensintensiv und durchaus anspruchsvoll, und gerade deswegen wohl auch so spannend.”
Susanne Kummer (Forschungsinstitut für biologischen Landbau, verantwortlich für das Arbeitspaket Betriebswirtschaft der Operationellen Gruppe)




